Beste Portfolio-Website-Builder für UX-Designer im Jahr 2026
UX-Designer benötigen Portfolios, die mehr können als nur Projekte aufzulisten. Sie müssen den Prozess zeigen — Recherche, Wireframes, User Flows, Tests, Iteration. Die meisten Website-Builder sind für Unternehmen oder Fotografen entwickelt, nicht für die Durchführung eines Design-Thinking-Prozesses. Hier sind 7 Portfolio-Builder, die speziell für UX-Design-Arbeiten bewertet wurden.
Was UX-Designer tatsächlich in einem Portfolio-Builder brauchen
- Case Study Layouts — Langform-Abschnitte mit Bildern, Text und visueller Hierarchie, die einen von der Problemlösung durch ein Projekt führen
- Unterstützung für bildreiche Inhalte — Wireframe-Screenshots, User-Flow-Diagramme, Vorher/Nachher-Vergleiche, Prototyp-Aufnahmen
- Schnelle Einrichtung — Sie sind Designer, kein Webentwickler. Der Portfolio-Builder sollte nicht selbst zum Projekt werden
- Mobil-Responsive — Personalverantwortliche sehen Ihr Portfolio auf ihrem Handy zwischen Meetings
- Eigene Domain — "janedoe.com" signalisiert Professionalität gegenüber Personalverantwortlichen
- Saubere Typografie — UX-Portfolios stehen und fallen mit der Lesbarkeit
Die 7 besten Optionen
1. Seera — Am besten für Geschwindigkeit (AI-gestützt)
Seera verfolgt einen grundlegend anderen Ansatz: Laden Sie Ihren Lebenslauf hoch, und die AI erstellt Ihr Portfolio automatisch. Für UX-Designer mit einem ausgearbeiteten Lebenslauf, die das Erstellen einer Portfolio-Website immer wieder aufschieben, beseitigt Seera das Problem der leeren Seite vollständig.
Vorteile:
- Lebenslauf hochladen → Portfolio in unter 60 Sekunden
- 15 Vorlagen einschließlich sauberer, minimalistischer Designs, die für UX-Arbeiten geeignet sind
- Inline-Bearbeitung — alles anpassen, nachdem die AI die Ausgangsversion erstellt hat
- AI-Chat-Assistent für laufende Aktualisierungen ("füge meine neueste Fallstudie hinzu")
- Integrierte Analysen, um zu sehen, wer Ihr Portfolio ansieht
- Kostenlose Stufe mit Subdomain; Pro für €4.99/Monat mit eigener Domain
Nachteile:
- Weniger Gestaltungsmöglichkeiten als Framer oder Webflow — Sie arbeiten innerhalb von Vorlagen, statt von Grund auf neu zu bauen
- Nicht ideal, wenn Sie das Portfolio selbst als Showcase Ihrer Fähigkeiten gestalten möchten
Am besten geeignet für: UX-Designer, die noch heute ein professionelles Portfolio live haben möchten, nicht erst im nächsten Monat. Besonders nützlich, wenn Sie aktiv auf Jobsuche sind und schnell etwas präsentieren müssen.
2. Framer — Am besten für Gestaltungskontrolle
Framer ist am ehesten vergleichbar mit dem Designen in Figma und dem direkten Publizieren. Wenn Ihr Portfolio DAS Design-Showcase ist, bietet Framer Ihnen eine pixelgenaue Kontrolle mit echten Interaktionen und Animationen.
Vorteile:
- Design-Tool-ähnliche Oberfläche — fühlt sich für UX-Designer vertraut an
- Komponentensystem, Varianten und responsive Breakpoints
- Eingebaute Animationen und Scrolleffekte
- CMS für Case Studies
- Kostenlose Stufe verfügbar
Nachteile:
- Hohe Lernkurve — es ist ein Tool, keine Vorlage
- Erstellen eines vollständigen Portfolios dauert Tage oder Wochen, nicht Minuten
- Pro-Plan bei $20/Monat für eine eigene Domain
Am besten geeignet für: UX-Designer, die wollen, dass das Portfolio selbst ihre Designfähigkeiten demonstriert. Das Portfolio wird zu einem Portfolio-Stück.
3. Webflow — Am besten für komplexe Fallstudien
Webflow bietet Ihnen vollständige CSS-Kontrolle über eine visuelle Oberfläche. Für UX-Designer, die aufwendige Fallstudienseiten mit benutzerdefinierten Layouts, Scroll-Animationen und interaktiven Elementen möchten, ist Webflow die leistungsstärkste Option.
Vorteile:
- Volle CSS/HTML-Kontrolle ohne Code zu schreiben
- CMS-Kollektionen für Fallstudien
- Interaktionen und scrollgesteuerte Animationen
- Exzellente Werkzeuge für responsives Design
Nachteile:
- Erhebliche Lernkurve — Minimum für ein Wochenende planen
- €14/Monat für Basic-Site-Plan mit eigener Domain
- Overkill, wenn Sie nur schnell ein sauberes Portfolio benötigen
Am besten geeignet für: Senior UX-Designer, die aufwendige, interaktive Fallstudienpräsentationen erstellen.
4. Squarespace — Beste Vorlagen sofort einsatzbereit
Squarespace hat die am besten gestalteten Vorlagen aller allgemeinen Website-Builder. Ihre portfoliospezifischen Vorlagen sind sauber, bildlastig und mobil-responsive, ohne dass Anpassungen erforderlich sind.
Vorteile:
- Schöne Vorlagen, die sofort funktionieren
- Drag-and-Drop-Bearbeitung
- Integrierte Analysen
- Eigene Domain in bezahlten Plänen enthalten
Nachteile:
- Ab €16/Monat — teuer für ein Portfolio
- Begrenzte Anpassungsmöglichkeiten im Vergleich zu Framer oder Webflow
- Keine AI-Unterstützung — Sie erstellen alles manuell
- Vorlagen sind erkennbar — viele UX-Portfolios sehen auf Squarespace ähnlich aus
Am besten geeignet für: UX-Designer, die ein poliertes Aussehen ohne Lernkurve möchten und den höheren Preis nicht stören.
5. Wix — Am flexibelsten Drag-and-Drop
Wix bietet den flexibelsten Drag-and-Drop-Editor mit Hunderten von Vorlagen. Wix ADI kann eine einfache Website basierend auf Ihren Informationen generieren, ist jedoch nicht so ausgereift wie dedizierte AI-Builder wie Seera.
Vorteile:
- Große Vorlagenbibliothek
- Echtes Drag-and-Drop (alles überall platzieren)
- Wix ADI für grundlegende AI-Generierung
- App-Marktplatz für zusätzliche Funktionalität
Nachteile:
- €17/Monat für werbefrei mit eigener Domain
- Die Freiheit von Drag-and-Drop kann zu unordentlichen Layouts führen (ironisch für UX-Designer)
- Websites können langsam laden
- Nicht speziell für Portfolios entwickelt
Am besten geeignet für: UX-Designer, die maximale Flexibilität wünschen und sich die Zeit für das Layout nehmen.
6. Canva — Am besten für schnelle visuelle Portfolios
Canva bietet jetzt Website-Publishing an. Für UX-Designer, die Canva bereits für Präsentationen verwenden, ist es einfach, ein Portfolio-Deck in eine Website zu verwandeln.
Vorteile:
- Vertraute Oberfläche, wenn Sie bereits Canva verwenden
- Ideal für visuell schwere Portfolios
- Kostenlose Stufe verfügbar
- Einfach, Grafiken, Mockups und Diagramme hinzuzufügen
Nachteile:
- Begrenzte Website-Funktionalität — fühlt sich eher wie eine veröffentlichte Präsentation an
- Kein CMS, kein Blog, keine dynamischen Inhalte
- Eigene Domain erfordert Canva Pro (€13/Monat)
- SEO-Fähigkeiten sind minimal
Am besten geeignet für: UX-Designer, die schnell ein visuelles Portfolio benötigen und bereits im Canva-Ökosystem sind.
7. Carrd — Beste Budgetoption
Carrd erstellt einfache Einzelseiten-Websites für $9/Jahr. Es ist bei weitem die günstigste Option, aber der Kompromiss ist für UX-Designer erheblich.
Vorteile:
- $9/Jahr — die günstigste Portfolio-Option überhaupt
- Saubere, minimale Einseitenlayouts
- Unterstützung für eigene Domains auf Pro
Nachteile:
- Nur eine Seite — keine separaten Fallstudienseiten
- Sehr eingeschränkte Layoutoptionen
- Keine Bildergalerien oder Projektansichten im Detail
- Nicht geeignet, um den Designprozess in der Tiefe zu zeigen
Am besten geeignet für: UX-Designer, die nur eine Landing Page mit Links zu anderswo gehosteten Fallstudien (Notion, Medium, Behance) benötigen.
Schneller Vergleich
| Builder | Preis | Einrichtungszeit | Gestaltungskontrolle | AI-Hilfe | Fallstudien |
|---|---|---|---|---|---|
| Seera | Free / €4.99 | 1 Min | Medium | ✅ | Vorlage |
| Framer | Free / $20 | Tage | Voll | ❌ | Individuell |
| Webflow | Free / $14 | Tage | Voll | ❌ | CMS |
| Squarespace | €16/Monat | Stunden | Medium | ❌ | Seiten |
| Wix | €17/Monat | Stunden | Hoch | Basic | Seiten |
| Canva | Free / $13 | Stunden | Medium | ❌ | Begrenzt |
| Carrd | $9/Jahr | 30 Min | Gering | ❌ | ❌ |
Wie man wählt
- Benötigen Sie heute ein Live-Portfolio: Seera — Lebenslauf hochladen, Vorlage auswählen, veröffentlichen. In Minuten erledigt.
- Das Portfolio IST das Design-Showcase: Framer — gestalten Sie es wie ein Figma-Projekt.
- Komplexe interaktive Fallstudien: Webflow — volle CSS-Kontrolle, CMS für Projekte.
- Wollen Sie einfach etwas Poliertes ohne Lernkurve: Squarespace — Vorlage auswählen, Inhalt einfügen.
- Absolutes Minimalbudget: Carrd ($9/Jahr) als Landing Page, die zu Fallstudien anderswo verlinkt.
Häufig gestellte Fragen
Sollte mein UX-Portfolio eine Seite oder mehrere Seiten haben?
Mehrere Seiten. Recruiter möchten einen schnellen Überblick (Ihre Startseite) und die Möglichkeit, sich eingehend mit 2–3 Fallstudien zu befassen. Ein Einseiten-Portfolio kann beides nicht gut leisten. Verwenden Sie die Startseite als Zusammenfassung mit Links zu detaillierten Fallstudienseiten.
Wie viele Fallstudien sollte ich einbeziehen?
3–5 starke Fallstudien sind besser als 10 mittelmäßige. Jede sollte das Problem, Ihren Prozess, wesentliche Entscheidungen und messbare Ergebnisse zeigen. Qualität vor Quantität — immer.
Muss ich mein eigenes Portfolio programmieren, um als UX-Designer eingestellt zu werden?
Nein. UX-Design ist nicht Webentwicklung. Die Verwendung eines Portfolio-Builders wie Seera, Framer oder Squarespace ist völlig akzeptabel. Was zählt, ist die Qualität Ihrer Fallstudien und wie klar Sie Ihr Designdenken kommunizieren.
Welchen Builder bevorzugen UX-Personalverantwortliche?
Der Builder ist ihnen egal - es geht um den Inhalt. Ein gut strukturiertes Seera-Portfolio mit starken Fallstudien wird eine wunderschön individuell codierte Seite mit schwachem Inhalt immer übertreffen.