Die besten Portfolio-Builder für Grafikdesigner im Jahr 2026

1. Mai 2026 · 8 Min. Lesezeit

Grafikdesigner benötigen Portfolios, die ihre Arbeit sprechen lassen. Schwerer Text, überladene Layouts und langsam ladende Seiten zerstören ein Designportfolio. Sie brauchen saubere Raster, schnelles Laden von Bildern und genug Weißraum, damit jedes Werk atmen kann. Hier sind 7 Portfolio-Builder, die für visuelle Designarbeiten bewertet wurden.

Was Grafikdesigner brauchen

Die 7 besten Optionen

1. Squarespace — Beste Vorlagen für visuelle Arbeiten

Squarespace bietet die optisch am besten gestalteten Portfolio-Vorlagen aller Builder. Ihre bildorientierten Layouts sind für Kreative — Fotografen, Designer, Künstler — konzipiert. Für Grafikdesigner, die ein schönes Portfolio ohne das eigentliche Design wünschen, ist Squarespace schwer zu übertreffen.

Vorteile: Atemberaubende Vorlagen, exzellente Bildverarbeitung, integrierte Analysen, eigene Domain inbegriffen

Nachteile: Mindestpreis €16/Monat, begrenzte Anpassungstiefe, keine KI-Unterstützung, Vorlagen können ähnlich aussehen

Am besten für: Grafikdesigner, die polierte Visuals sofort und ohne Rücksicht auf den Preis wünschen.

2. Seera — Schnellste Einrichtung (KI-gestützt)

Seera generiert Ihr Portfolio aus Ihrem Lebenslauf mittels KI. Laden Sie Ihren CV hoch, wählen Sie aus 15 Vorlagen, und Ihr Portfolio ist in weniger als einer Minute online. Für Grafikdesigner, die ihr Portfolio immer wieder aufschieben, weil sie mit Kundenprojekten zu beschäftigt sind, beseitigt Seera alle Hindernisse.

Vorteile: KI erstellt es sekundenschnell aus Ihrem Lebenslauf, 15 Vorlagen mit Farb-/Schriftauswahl, Inline-Bearbeitung, eingebaute Analysen, kostenlose Version verfügbar, Pro für €4,99/Monat mit eigener Domain

Nachteile: Weniger visuelle Anpassungen als bei Framer oder Webflow, vorlagenbasiert statt freiform

Am besten für: Grafikdesigner, die ein professionelles Portfolio jetzt brauchen, nicht nach einem arbeitsreichen Wochenende.

3. Framer — Am besten für individuelle Designs

Framer bietet Grafikdesignern die nächste Erfahrung, wie das Design direkt in Figma zu erstellen und zu veröffentlichen. Pixelgenaue Kontrolle, benutzerdefinierte Animationen und ein Komponenten-System, das sich für Designer natürlich anfühlt.

Vorteile: Volle Designkontrolle, Animationen, responsive Breakpoints, kostenlose Version

Nachteile: Dauert Tage zum Aufbau, $20/Monat für eigene Domain, Lernkurve

Am besten für: Grafikdesigner, die wollen, dass das Portfolio selbst ein Designstück ist.

4. Canva — Am besten für Canva-Nutzer

Canva veröffentlicht jetzt Websites. Wenn Sie bereits Kundenpräsentationen und Social-Media-Grafiken in Canva erstellen, ist die Umwandlung Ihrer Arbeit in eine Portfolio-Website eine natürliche Erweiterung.

Vorteile: Vertraute Oberfläche, ideal für visuelle Layouts, einfach Mockups und Grafiken hinzufügen, kostenlose Version

Nachteile: Begrenzte Website-Funktionen, kein CMS, eigene Domain benötigt Pro ($13/Monat), schwaches SEO

Am besten für: Designer, die bereits im Canva-Ökosystem aktiv sind und ein schnelles visuelles Portfolio möchten.

5. Wix — Meiste Vorlagenauswahl

Wix hat Hunderte von Vorlagen, darunter viele, die speziell für kreative Portfolios entwickelt wurden. Der Drag-and-Drop-Editor bietet Platzierungsfreiheit, die strukturiertere Builder nicht bieten.

Vorteile: Riesige Vorlagenbibliothek, flexibles Drag-and-Drop, App-Marktplatz, Wix ADI für grundlegende KI-Generierung

Nachteile: €17/Monat für werbefreie Version, kann langsam sein, zu viel Freiheit kann zu chaotischen Layouts führen

Am besten für: Designer, die viele Vorlagenoptionen und kein Problem damit haben, Zeit mit der Anpassung zu verbringen.

6. Webflow — Am besten für vollständige Kontrolle

Webflow bietet volle CSS-Kontrolle über eine visuelle Oberfläche. Für Grafikdesigner, die auch Weblayouts verstehen, erlaubt Webflow den Bau genau der gewünschten Vision.

Vorteile: Volle CSS-Kontrolle, CMS für Projekte, Interaktionen und Animationen, exzellente Responsive-Tools

Nachteile: Steile Lernkurve, $14/Monat für eigene Domain, übertrieben für ein einfaches Portfolio

Am besten für: Designer mit Webkenntnissen, die vollständige kreative Kontrolle wollen.

7. Carrd — Günstigste Option

Carrd erstellt Einzelseiten-Websites für $9/Jahr. Minimalistisch, sauber und günstig — aber sehr eingeschränkt, um eine umfangreiche Designarbeit zu präsentieren.

Vorteile: $9/Jahr, saubere minimalistische Layouts, eigene Domain im Pro-Tarif

Nachteile: Nur eine Seite, keine Projektgalerien, keine Detailseiten, sehr einfach

Am besten für: Eine Landingpage, die auf Behance oder Dribbble verlinkt, nicht als eigenständiges Portfolio.

Schneller Vergleich

BuilderPreisEinrichtungszeitBildergalerienKI-HilfeEigene Domain
Squarespace€16/MonatStunden✅ Exzellent✅ Inbegriffen
SeeraKostenlos / €4,991 Min.✅ Vorlage✅ Pro
FramerKostenlos / $20Tage✅ Individuell✅ Pro
CanvaKostenlos / $13Stunden⚠️ Basic✅ Pro
Wix€17/MonatStunden✅ GutBasic✅ Bezahlt
WebflowKostenlos / $14Tage✅ CMS✅ Bezahlt
Carrd$9/Jahr30 Min.✅ Pro

Wie man wählt

Erstellen Sie Ihr Design-Portfolio mit Seera →

Häufig gestellte Fragen

Sollten Grafikdesigner Behance oder Dribbble statt einer Portfolio-Website verwenden?

Beides nutzen. Behance und Dribbble sind Entdeckungsplattformen — sie helfen Menschen, Sie zu finden. Aber eine Portfolio-Website (ihrname.com) ist Ihre Basis, die Sie vollständig kontrollieren. Verlinken Sie Ihr Behance/Dribbble von Ihrer Website aus und umgekehrt.

Wie viele Projekte sollte ein Grafikdesign-Portfolio enthalten?

8–12 Projekte sind ideal. Genug Vielfalt, um das Spektrum zu zeigen, aber so wenige, dass jedes Werk stark ist. Entfernen Sie Ihre schwächsten Arbeiten — ein Portfolio ist nur so stark wie sein schwächstes Werk.

Muss ich meinen Designprozess oder nur die Endarbeit zeigen?

Für kundenorientierte Portfolios reicht in der Regel die Endarbeit. Für Bewerbungen zeigt das Vorzeigen von Prozessen (Skizzen, Iterationen, Begründungen) das Denken. Passen Sie Ihr Portfolio an Ihr Publikum an.

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